Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Digital - Vital: Teil 1

December 13, 2017

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung als innovative Unternehmensentwicklung.

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·      Fortschreitende Digitalisierung: Chancen und Risiken

·      Menschen und Unternehmen stärken: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

 Die Arbeitswelt 4.0 zeichnet sich durch hohe Dynamik, Komplexität, Vernetzung und neue Kommunikationstechnologien aus. Digitalisierung bedeutet mobil und flexibel zu sein und erlaubt nahezu unbegrenztes Arbeiten. Von zuhause, klassisch am Arbeitsplatz oder von unterwegs – alles ist möglich.

 Gleichzeitig geht die Digitalisierung mit persönlicher Unsicherheit und Druckgefühl einher. Laut der Studie „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ der pronova BKK , die 1.660 Angestellte befragte, leiden 86 Prozent der Beschäftigten unter Stress am Arbeitsplatz. Termindruck, ein schlechtes Arbeitsklima und ständige Erreichbarkeit machen ihnen zu schaffen.

 Gesundheit wird in unserer zunehmend digitalen Welt zu einer immer wichtigeren Ressource. Wenn Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung vital und erfolgreich sein wollen, benötigen sie Strategien und Konzepte, die ihre Beschäftigten auf lange Sicht fördern, motivieren und gesund erhalten.

 Doch Unternehmen wissen häufig nicht, wo die Probleme liegen, und sind unsicher, welche Maßnahmen sinnvoll und praktikabel sind. Die „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“ hilft dabei, Probleme zu erkennen und passgenaue Maßnahmen zu entwickeln.

 In jedem Unternehmen, unabhängig von der Branche, gibt es Gefährdungen. Um die Mitarbeitenden zu schützen, überprüft die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung die Arbeitsbedingungen im Betrieb. Mit dem Ziel Arbeitsabläufe und Arbeitsklima zu verbessern, werden Arbeitsorganisation, Arbeitsaufgabe und soziale Beziehungen systematisch unter die Lupe genommen.

 Um eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durchzuführen, haben sich drei Vorgehensweisen bewährt: Psychische Belastungen können in einem Workshops erfasst und beurteilt werden, die Mitarbeitenden werden schriftlich befragt oder es können Beobachtungsinterviews durchgeführt werden.

 Im zweiten Teil unserer BLOG-Serie Digital – Vital informieren wir Sie darüber, wie Sie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in Ihrem Unternehmen effektiv und gleichzeitig effizient vorbereiten.

 

Dr. Ina Rosemeier

Seit über 17 Jahren befasse ich mit dem, was mich am meisten fasziniert: Bewegung und Gesundheit. Bewegung ist für mich gleichermaßen Motor und Herzensangelegenheit. Ich möchte den Menschen, mit denen ich zusammen arbeite, Impulse geben, sich zu bewegen und ihr Leben aktiv zu gestalten.

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