Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Digital-Vital 2: Vorbereiten des Prozesses

January 4, 2018

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung als innovative Unternehmensentwicklung  

  1. Schlüsselfaktor Gemeinsamkeit: Eine gemeinsame Basis schaffen
  2. Besser gut als viel: Vorhandene Strukturen nutzen

Planen des Prozesses

Grundlegend für das Gelingen der Gefährdungsbeurteilung ist die Planung und Organisation des Prozesses. Das heißt erst einmal miteinander reden. Darüber, was mit der Gefährdungsbeurteilung erreicht werden soll und wer die geeigneten Personen sind, um die Aufgabe erfolgreich durchzuführen. Die Vorbereitung ist vergleichbar mit der Planung eines Projektes. Am Anfang steht die Frage „Warum tun wir das?“.

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist für die meisten Unternehmen ein neues Handlungsfeld, das von allen Beteiligten mit unterschiedlichen Erwartungen und Hoffnungen, aber auch mit Vorbehalten und Ängsten angegangen wird. Um das Projekt zu einem Erfolg zu machen, ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein.

Ein Team bilden

Deshalb empfehlen wir, dass Sie zum Einstieg ein Team aus Geschäftsleitung, Führungskräften und Mitarbeitenden – gegebenenfalls mit externer Unterstützung bilden. Erarbeiten Sie zusammen, was Sie in Ihrem Unternehmen unter „psychischer Belastung“ verstehen und was Sie mit der Gefährdungsbeurteilung erreichen wollen.

Beraten Sie sich über Chancen und Risiken der Gefährdungsbeurteilung und sprechen Sie auch Vorbehalte und Ängste an.

Klarheit und Transparenz sind Erfolgsfaktoren einer Gefährdungsbeurteilung.

Im zweiten Schritt entscheiden Sie, welche Personen die Gefährdungsbeurteilung durchführen. Häufig werden Arbeitgeber durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Gesundheitsmanager unterstützt. Nutzen Sie wenn möglich bereits vorhandene Strukturen. Binden Sie die Personen in die Prozesssteuerung ein, die bereits am Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrem Unternehmen beteiligt sind. Um das beste Ergebnis zu erzielen, braucht mindestens es einen engagierten Menschen, dem ausreichend Zeit für die Planung und Organisation der Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung steht.

Effektive Arbeitsgrundlage

Wir stellen immer wieder fest, dass innerbetriebliche Workshops zum Sensibilisieren und Konkretisieren der Planung die wirksamste Methode sind, um eine effektive vertrauensvolle Arbeitsgrundlage zu schaffen. Hier werden alle Beteiligten auf einen Wissenstand gebracht, und alle Vorstellungen, Befürchtungen und Ideen können aktiv eingebracht werden.

Wir verstehen die Entwicklung einer praktikablen Vorgehensweise als einen Lernprozess, der offen und zugänglich ist für neue, ungeplante Situationen oder erfolgsversprechende Alternativen zum geplanten Vorgehen.

Ein gelungener Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung schafft die notwendigen Wissens- und Kommunikationsgrundlagen, um eine für Ihr Unternehmen passende Strategie zu entwickeln und umsetzen zu können.

Erfolgsfaktoren

  1. Schaffen Sie Gemeinsamkeit und ziehen Sie an einem Strang
  2. Schaffen Sie Transparenz: Informieren SieIhr Team frühzeitig
  3. Nehmen Sie sich Zeit zum Planen und Organisieren
  4. Machen Sie keine halben Sachen

Bei Fragen rufen Sie mich gerne an. Sie erreichen mich unter 0511 / 59095963

Teil 3 unserer Serie „Digital–Vital“ zeigen wir Ihnen, wie Sie die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchführen und zeigt wie Sie zuverlässig zu wirksamen Maßnahmen kommen.

Die Begriffe „Belastung“ und „Beurteilung“ können Menschen verunsichern. Wie Sie frühzeitig Missverständnisse vermeiden, erfahren Sie in unserem Beitrag Hintergrundwissen.

Aktualisierung am 13.08.19


Dr. Ina Rosemeier

Seit über 17 Jahren befasse ich mit dem, was mich am meisten fasziniert: Bewegung und Gesundheit. Bewegung ist für mich gleichermaßen Motor und Herzensangelegenheit. Ich möchte den Menschen, mit denen ich zusammen arbeite, Impulse geben, sich zu bewegen und ihr Leben aktiv zu gestalten.

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