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Neues Arbeiten - Raum schaffen für gesunde Arbeit

March 27, 2018

Neues Arbeiten - Raum schaffen für gesunde Arbeit 

 Teil 1: Was Sie über Umweltgifte und Schadstoffe am Arbeitsplatz wissen sollten

 Die steigende Verschmutzung der Umwelt macht auch vor unseren Arbeitsplätzen nicht Halt. Umweltgifte und Schadstoffe schleichen sich in Büros und Fertigungsbetriebe. Sie sind eine nachweisliche gesundheitliche Belastung, die sich auf Leistungsfähigkeit und Motivation auswirkt.  

 Der Arzt,- und Spezialist für betriebliches Gesundheitsmanagement Dr. med. Hans- Christof Berger berichtet in dieser Serie über mögliche leistungsmindernde und gesundheitsbeeinträchtigende Faktoren und wie sich diese aufdecken lassen.

  Schadstoffe am Arbeitsplatz

 In Farben, Büroeinrichtungen, Baustoffen oder Teppichböden kommen chemische Substanzen, Gifte und Schadstoffe vor. Über die konkreten Auswirkungen der einzelnen Giftstoffe ist in der Öffentlichkeit immer noch sehr wenig bekannt.

Welche Krankheitssymptome durch welche Umweltgifte in welcher Konzentration erzeugt werden können, ist auch zwischen Experten immer noch streitig.

 Sicher ist aber, dass Schadstoffe am Arbeitsplatz den Menschen durch ihre chemischen oder physikalischen Wirkungen beeinträchtigen und schädigen können. Sie lösen beispielsweise allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten aus, bei denen Menschen schon auf sehr geringe Mengen eines Schadstoffes sehr heftig reagieren können.

  Auch geringste Schadstoffmengen haben Einfluss auf Gesundheit und Leistung

 Manche Stoffe werden erst ab einer gewissen Konzentration schädlich, andere sind bei langer Einwirkungsdauer schon in geringsten Mengen für den Menschen gefährlich. Zu denken ist hier an Formaldehyd, Holzschutzmittel wie PCP oder Lindan, Benzol, Styrol, Schwermetalle und weitere Stoffe.

Die Reaktion auf Schadstoffe ist individuell verschieden. Manche Menschen sind sehr sensibel für Gerüche. Andere reagieren empfindlich, wenn sie mit bestimmten Chemikalien in Kontakt kommen.

 Gesundheitliche Auswirkungen von Umweltgiften und Schadstoffen

 In den letzten Jahren treten Erkrankungen wie das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), die Fibromyalgie oder die Multiple Chemische Sensitivität (MCS) immer häufiger auf. Dabei kann es zu z.T. schwerwiegenden Unverträglichkeiten mit

·       Symptomen der Atmungsorgane

·       Magen-Darm-Störungen

·       Gelenk- und Gliederschmerzen

·       grippeähnliche Infekte

·       Konzentrationsstörungen

·       Erschöpfung

·       Kopfschmerzen

·       Depressionen

·       Kreislaufschwäche

·       Störungen im Hormonsystem kommen

Die individuelle Reaktion auf den gleichen Schadstoff kann sehr unterschiedlich sein, das macht eine Diagnose oft schwer. Grundsätzlich stellen Schadstoffe immer eine Belastung für den Menschen dar.

  Arbeitsplätze brauchen gute Luft

 Eine weitere Gefahr stellen Schadstoffe in Innenräumen dar. Gute Luft ist besonders in Räumen wichtig, in denen Menschen längere Zeit verweilen. Büroarbeitsplätze bedürfen daher unserer besonderen Aufmerksamkeit. Wenn man sich in bestimmten Räumen nicht wohl fühlt oder krank wird, ist unter Umständen das Gebäude die Ursache.

Außerdem können Schadstoffe bestehende Krankheitssymptome z. B. ausgelöst durch Stress zusätzlich verstärken. Man spricht dann von synergistischen Effekten.

 Das Institut für Ganzheitsmedizin (http://www.praxis-dr-berger.de) untersucht Raumluft auf Schadstoffe.

  In dieser Serie stellt Dr. Berger verschiedene Schadstoffe, deren Gefahrenpotential und die gesundheitlichen Auswirkungen vor und nennt auch Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten.

  Dr. med. Hans-Christof Berger:

 „Seit 25 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Fachgebiet der Umweltmedizin in unseren Praxisstandorten in Grethem in der Südheide und in Hannover im Ärztezentrum „Ärzte am Raschplatz“ mit den Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf Menschen und Unternehmen“.

 Zur Untersuchung konkreter Belastungen von Arbeitnehmern mit Schadstoffen hat Dr. Berger 1994 das Institut für Ganzheitsmedizin in Grethem (http://www.praxis-dr-berger.de) gegründet. Das Institut für Ganzheitsmedizin hat sich darauf spezialisiert beispielsweise Schwermetalle, Lösungsmittel, Formaldehyd, oder Styrol direkt beim Menschen nachzuweisen.

Informationen gibt es unter 05164 – 91818 oder mailto:dr.berger@praxis-dr-berger.de

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Dr. med. Hans-Christof Berger

Arzt für Ganzheitsmedizin in eigener Praxis seit 1991, Gründer und ärztlicher Leiter des Instituts für Ganzheitsmedizin, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Ganzheitsmedizin, Mitglied der Bundesgesundheitskommission des BVMW, Buchautor, Lehrtätigkeit, Seminarleitung.

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